Pariser Prozess: Verurteilung der Möbelfälscher
Louis-XVI-Möbel, die keine sind: Dreizehn Jahre nach Überführung der Pariser Möbelfälscher, die selbst Schloss Versailles um Hunderttausende betrogen, wurden die Strafen verkündet. Und ein Freispruch.
Louis-XVI-Möbel, die keine sind: Dreizehn Jahre nach Überführung der Pariser Möbelfälscher, die selbst Schloss Versailles um Hunderttausende betrogen, wurden die Strafen verkündet. Und ein Freispruch.
Forschung & Diskurs, Geld & Recht
Der neue Gesetzesentwurf zur Rückgabe von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut verspricht Gerechtigkeit, bringt aber Symbolpolitik – und gefährdet durch einen umstrittenen Auskunftsanspruch faire Lösungen.
Donald Trumps neue Handelspolitik trifft auch den Kunstmarkt: Zölle, Unsicherheit und rechtliche Hürden gefährden den internationalen Austausch – mit Folgen für Händler, Sammler und Museen weltweit.
Ein wichtiger Bestandteil wirksamer Präventionsmaßnahmen gegen Geldwäsche im Kunsthandel sind regelmäßige Mitarbeiterschulungen, die auch gesetzlich vorgeschrieben sind. Wir erklären, worauf es dabei ankommt.
Die Europäische Union setzt neue Regelungen zur Einfuhr von Kulturgütern aus Drittländern in Kraft, die eine Prüfung ausländischer Rechtsnormen unerlässlich machen. Vor welchen Herausforderungen wird der Kunsthandel künftig stehen?
Die künstlerische Fotografie wird weiterhin nicht als Kunstwerk im steuerrechtlichen Sinne anerkannt, obwohl sie in der EU-Richtlinie ausdrücklich als Kunstgegenstand definiert ist. Diese Ungleichbehandlung führt zu einer Wettbewerbsverzerrung und ruft nach einer Anpassung der deutschen Steuerregelung.
Der Kampf um die Macht beim börsennotierten Kunstmarktportal Artnet spitzte sich Ende Februar auf der Hauptversammlung in Berlin zu. Die großen Aktionärsgruppen um die Familie des Gründers Hans Neuendorf, den Kunsthändler und Vorstandsvorsitzenden Rüdiger K. Weng der ebenfalls börsennotierten Weng Fine Art AG und den Investor Andrew E. Wolff lagen im Patt. Da trat für die meisten überraschend Garry McGuire von Art Technology Holdings Inc. (ATH) aus dem Silicon Valley mit einer Offerte auf den Plan. WELTKUNST INSIDER sprach mit dem 54-Jährigen über sein Angebot.
Der Kunsthandel ist verpflichtet, geltende Bestimmungen des Artenschutzes zu erfüllen. Dies erfordert nicht nur juristisches Wissen, sondern auch ein Reagieren auf die ständigen Änderungen rechtlicher Rahmenbedingungen.
2024 wurde die Beratende Kommission NS-Raubgut überraschend aufgelöst und durch ein neues Schiedsgericht ersetzt, was wegen fehlender Transparenz und Einbindung relevanter Akteure auf Kritik stieß. Die Wirksamkeit des neuen Systems bleibt daher fraglich.
Der Fall eines Art-déco-Schreibtisches, der bei einer Auktion versteigert wurde, offenbart die Bedeutung präziser und transparenter Kommunikation über die Echtheit von Kunstobjekten. Die darauffolgende rechtliche Auseinandersetzung zeigt auf, wie Missverständnisse und unklare Garantien zu erheblichen Haftungsrisiken führen können.
Kundenprüfungen sind ein zentraler Bestandteil im Kampf gegen Geldwäsche. Allerdings reicht es bei Weitem nicht aus, nur die jeweiligen Vertragspartner unter die Lupe zu nehmen: Auch deren Umfeld kann einen Verdacht begründen – etwa wenn dort sanktionierte Personen nachgewiesen sind. Dann besteht ein erhöhtes Geldwäscherisiko. Was ist bei der Prüfung zu beachten?
Die Diskussion um ein Restitutionsgesetz ist von zentraler Bedeutung für die Rückgabe von Kulturgütern, die während der NS-Zeit entzogen wurden. Doch trotz eines breiten Konsenses unter den betroffenen Gruppen wird die Umsetzung eines solchen Gesetzes nach wie vor verhindert